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Godwyn Greynrindt

Aus Avesfeuer
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Erscheinungsbild

Godwyn

Bild von Godwyn
SC
Körpergröße 1.92 Schritt
Körpergewicht 80 Stein
Haarfarbe dunkelblond
Augenfarbe grau
Rasse Mittelländer
Titel Adeptus Minor
Tsatag 7. Firun 1007
Profession Gildenmagier
Eltern Gudmunt und Gefianna Greynrindt
Stand der Eltern frei
Geschwister Gerwin
Geburtsort Nembutal
Wohnort Ordenshaus in Salza
Start-AP 1150
Aktuelle AP 1700
Ulisses Logo.jpg http://www.ulisses-spiele.de


Aussehen

Godwyn ist auffallend groß gewachsen, jedoch von hagerer Statur. Dennoch ist seine Haltung aufrecht und zeugt von hoher Disziplin, genause wie die präzise und bedächtige Art sich zu bewegen. Seine Gliedmaßen wirken lang und ausgezehrt, genauso wie das Gesicht. Die hohen Wangenknochen stechen stark zwischen den leicht eingefallenen Wangen und den etwas tiefer in Höhlen liegenden grauen Augen hervor. Gemäß den bei eitleren Kollegen etwas aus der Mode gekommenen ursprünglichen Convents-Regulatorien trägt er seine dunkelblonden Haupt- und Barthaare lang und widmet der Pflege nur die notwendigste Zeit. Anstatt eitlen Firlefanzes achtet er nur auf Sauberkeit. Nur bei den sauber gestutzten Nägeln von Fingern und Zehen macht er eine Ausnahme, da speziell ersteres seinen Patienten stark entgegenkommt.

Kleidung

Bei der Kleidung hält sich Godwyn streng an die Vorschriften des Codex Albyricus. Somit sieht man ihn meist in seinem schlichten Quinto in der Farbe der Anconiter herum ziehen. Auch wenn er sich sehr um die Sauberkeit der grünen Kutte bemüht, ist sie mittlerweile sehr verwaschen, da sie oft Zeuge davon wird, wie blutig das Handwerk des Heilers ist. Gehalten wird das ganze von einem schlichten Ledergürtel, der zu den abgelaufenen Lederstiefeln passt. Für kaltes Wetter führt er zudem den erlaubten gefütterten Leinenmantel mit sich, dessen Futter mit dem einzigen Schmuck seiner Kleidung bestickt ist: die stilisierten Schlangen seiner Akademie. Am deutlichsten sticht jedoch der hohe spitze Hut hervor, der eine schmale Krempe und keinerlei Verzierungen aufweist.

Ausrüstung

Auffallend ist, dass sein Magierstab auf den ersten Blick für einen ordinären Wanderstock gehalten werden könnte. Erst auf den zweiten Blick offenbahrt sich die unscheinbare Musterung durch ein geordnetes Wechselspiel der dunklen Ästringe mit dem hellen Holz. Wer noch genauer hinsieht wird weiters erkennen, dass der Stab sich auf den letzten 3 Fingern eigentlich gabelt, jedoch perfekt in sich selbst verschlungen verwachsen ist. Zudem trägt er in einer kleinen Tasche Verbandszeug und Wundbesteck sowie sein Vademecum. Dieses enthält einerseits penible Anmerkungen aus seiner Praxis, die so manchen fähigen Heiler neidisch werden lassen könnten, und andererseits eine stattliche Menge an Gesundheitspamphleten aus Salza. Diese verteilt er am liebsten ohne Bezahlung an das gemeine Volk, jedoch achtet er darauf, dass er bei höher gestellten genug davon verkauft um den vorgeschriebenen Umsatzzahlen genüge zu tun.

Charakter

Geduld, Ehrlichkeit, Gehorsam, Demut und Hilfsbereitschaft sind die Tugenden nach denen er trachtet. Von Zeit zu Zeit bringt sein absoluter Gehorsam gegenüber Vorgesetzten in durchaus in Schwierigkeiten, was er in der Regel durch das sture rezitieren eines mehr oder weniger relevanten Paragraphen abtut. Im großen und ganzen scheint er sein ganzes nicht unbeachtliches Wissen ausschließlich in der Form von Rezitationen zu verbreiten. Er selbst tut das sehr gerne und mit guter Absicht, doch oft versteht ihn kaum jemand, was er nie zu bemerken scheint. Dennoch vermag es sein Intellekt mit unter sehr brauchbare Ideen zu produzieren. Zudem bringt ihn sein bedingungsloser Wille in der Nachfolge des heiligen Anconius jeden zu heilen - oder noch besser durch pazifistische Lehren vieles von vornherein zu verhindern - mitunter in Probleme. Für ihn ist dieses Handwerk nämlich die einzige Verbindung zu seiner geliebten Mutter. Seine Abneigung gegen speziell das Töten - natürlich gibt es Ausnahmen welche das Gesetz vorschreibt - geht sogar so weit, dass er sich weigert Fleisch zu essen. Generell ist er im Hinblick auf alle Freuden Rahjas sehr zurückhalten und zieht ein askethischeres Leben vor. Auch im Hinblick auf seine bemerkenswerten astralen Kräft ist er bescheiden und trachtet danach zu helfen, statt Macht zu mehren.

Lebensgeschichte

Godwyn wuchs recht behütet als ältester und für lange Zeit einziger Sohn auf. Seine Eltern führten damals die recht achtbare Schenke Zum grinsenden Kalb, wobei seine Mutter nebenher ihrem eigentlichen Gewerbe als Hebamme und Wundheilerin nachging. Auch wenn sein Vater darauf bestand, dass der Junge möglichst den Pflichten in der Schenke nachkam faszinierten ihn die Insturmente und wundersamen Flascheninhalte der Mutter mehr.

Im Alter von 8 Jahren wurde dann recht spät seine arkane Gabe erkannt. Zu dieser Zeit waren die Eltern erfüllt von Freude und Glück, denn sie konnten nicht nur ihren ersten Sohn nach Gareth entsenden um seine Eignung an der Akademie prüfen zu lassen, sondern zudem erwarteten sie ein zweites Kind, welches sie Gerwin nannten.

In Gareth erkannten die Lehrmeister jedoch sehr schnell, dass der Junge zwar körperlich und speziell eben magisch alle Vorraussetzungen erfüllt. Sein friedliebendens Gemüt machte ihn jedoch ungeeignet für eine Ausbildung als Kampfmagier. Deshalb leiteten sie ihn nach Nostria weiter, wo er umgehend mit der Ausbildung mit dem Schwerpunkt der Manipulation der Umgebung. Als handwerkliches Nebenfach begann er zudem die Ausbildung zum Lautenbauer. Zur Freude seiner Dozenten war er nicht nur talentiert, sondern auch fleißig und diszipliniert, sodass er gute Fortschritte machte. Deshalb wurde ihm gegen Ende der Ausbildung erlaubt, dass er zudem eine Ausbildung in profanener Heilung genießen durfte. In enger Zusammenarbeit mit den Anconitern von Salza begann er dies mit großer Begeisterung, wobei ihm das bisher gelernte zu Gute kam. Einerseits ermächtigte ihn sein mechanisches Wissen bei der Reparatur der Druckerpresse des Ordenshauses zu assistieren, andererseits nutzte er seine musikalische Ausbildung, denn großem Interesse begann er die die physiologischen Manifestationen musikalisch induzierter Heilung zu erforschen.

In seinen Heimaturlauben besuchte er regelmäßig seine Famile, vorallem auch um seinen Bruders kennen zu lernen und seinen Werdegang zu verfolgen. Freudig erkannte er mit seinem geschulten Blick bald, dass auch Gerwin über die arkane Gabe verfügte, sodass bald eines zum anderen führte. Gut zwei Jahre vor seinem Abschluss begann sein jüngerer Bruder auch die Ausbildung in Nostria. Diese verlief trotz auch intensiver Bemühungen von Godwyn nicht wie gewünscht, da neben Disziplin auch Umweltmagie nicht seine Stärke war. Somit wurden die Brüder wieder getrennt als Gerwin nach Gareth geschickt wurde.

Kurz vor seinem Abschluss erreichten Godwyn dann in kurzer Zeit zwei unangenehme Nachrichten. Einerseits war Gerwin der Akademie spurlos abhanden gekommen und andererseits war seine geliebte Mutter überraschend zu Boron gegangen. Da er sich in mitten seiner Examinatio befand, die er trotzdem mit herrausragender Leistung bestand, erreichte er seinen Vater erst mit einigen Monden Verzögerung. Mit Erschrecken musste er feststellen, dass dieser zum schweren Trinker geworden war und zudem in kürzester Zeit das Familiengasthaus heruntergewirtschaftet und verloren hatte.

In seiner Trauer beschloss er sehr entgegen den Vorstellungen seiner Lehrmeister den Anconitern als permanenten Mitglied beizutreten. Neben den üblichen Pflichten, welche er vorbildhaft erfüllt, ermöglichte ihm das nicht nur regelmäßig den Vater zu besuchen, um sich um ihn zu kümmern, sondern auch gelegentlich auch die Suche nach dem Bruder fortzusetzen.

Diesen traf er zufällig Ende des Jahres 1031 BF bei einem Heimatbesuch in Gesellschaft der Geschwister Eichenstein. Gemeinsam erlebten sie einige Abenteuer auf dem Weg nach Gareth, wo sie gemeinsam aufgrund der Geschehnisse zu Quanionspilgern wurden. Vorübergehend gelang es ihm eine Freistellung von seinen Pflichten zu erwirken um einige Monate tatsächlich zu pilgern. Jedoch holten ihn mittelfristig seine Verpflichtungen wieder ein, sodass er sich wieder dem Dienst in Salza zuwandte. Er stand jedoch weiterhin im Briefkontakt zu Indra, welcher ihn bewegte seinen Schüler Zolotjev als Ersatz aus den Reihen der Weißen Gilde zu berufen. Als sein Schüler jedoch in Beilung inhaftiert wurde, folgte eine vorübergehende Freistellung vom Dienst, die ihn zurück zur Queste brachte.

Korrespondenz mit Indra

Aufgaben in der Gruppe

profane und magische Heilung, die Verbreitung von Gesundheitspamphleten, magische Analysen, gesetzeskonforme Ratschläge und ab und zu ein Notfallszauber

Herausragende Fähigkeiten

Abgesehen von seiner arkanen Gabe sticht seine scheinbar endlose Geduld hervor.

Besonderheiten

Im Gegensatz zu vielen Kollegen seiner Zunft scheut er sich nie schmutzige Hände zu bekommen, sei der Patient noch so nieder gestellt. Zudem arbeitet und zaubert er ausschließlich mit hochgerempelten Ärmeln, verteilt fleißig Gesundheitspamphlete und verschreibt gelegentlich musikalisch unterstützte Therapien.

Verbindungen

Er unterhält den vorgeschriebenen Kontakt mit dem Bund des weißen Pentagramms und der Fraternitae Anconitas

Feinde

Godwyn über...

  • Gerwin: Sine dubio bin wahrhaft glücklich über seine reditum domum. Er erscheint mir ernster geworden zu sein, auch wenn der Übermut seiner Adoleszenz ihn noch nicht als ganzes zu Gunsten von mehr Praios zugewandten Idealen verlassen hat. Vielleicht gelingt es mir dieses Mal in zu unterrichten, durch das exemplarische Vorleben des rechten Weges. Traurig stimmt mich jedoch, dass nach wie vor ein Unwille besteht mit dem Herrn Vater zu konzilieren. Zudem bin ich besorgt über die strukturelle Integrität seiner vas arvanae, die in ihrem desolaten Zustand einen umfassenden Zugriff auf seine Gabe kaum zulässt. Zudem besteht diese besorgniserregende Affinität zur temporären Beseelung durch spiriti morti, für die ich hoffentlich bald eine minimal invasive Option zur Linderung entdecken kann.
  • Indra: Ich hatte bis dato wenig Oppurtionen Geweihte des Praios wirklich kennen zu lernen, geschweige denn öffentlich mit ihnen zu reisen. Somit fühle ich mich regelrecht honoriert, dass es nun gleich mit einer so beeindruckenden Persönlichkeit von statten gehen kann. Sie ist selbstbewusst und stark in ihrem Auftreten und verströhmt eine subtile Wärme, die sicher durch die Nähe zu Praios zustande kommt. Zudem empfinde ich es als eine impressive Qualität, dass sie trotz ihrer Skepsis gegenüber meines arkanen Wirkens, doch auch in der Lage ist meinen Rat zu vernehmen. Dies hat großes Potential eine neue Akzeptanz zu schaffen in prope futurem, wie ich hoffe.
  • Mento: Es umgibt ihn eine respekteinflößende Kraft aus Stille, die tiefer geht als die ordinäre Abwesenheit von sonorer Sensatio. Die einzigen die hindurch zu dringen scheinen sind seine Geschwister, wobei er herausragend gute Ansätze bei der Edukation seines Bruders verfolgt. Vorallem aber schätze ich, trotz meiner bewussten Distanzierung gegenüber violenten Solutionen, seinen pragmatischen und zielgerichteten Zugang zu Problemen, die jede Form des Wirkens inkludieren können.
  • Ludewich: Ich denke, dass seine primäre Ausrichtung auf oberflächliche Reize und Vergnügungen ihre Ursache in seiner Adsoleszenz hat. Doch beweist speziell die Relatio zu Praiosblume, dass er das Potential zur Tiefgründigkeit besitzt. Sein großes Glück sind jedoch seine Geschwister, die sich teils um- teils auch manchmal etwas nachsichtig um seine Education kümmern. Zudem besitzt er ein bemerkenswertes handwerkliches Geschick, um das ihn viele Novizen in Nostria beneiden würden. Mit der richtigen Motivation, sowie auch Hodegesis, bin ich überzeugt, dass er es zu einem großen Meister der Schneiderszunft bringen wird.

...über Godwyn

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Irdisches

Spieler/in

Gespielt wird dieser Charakter von Josua.

Gespielte Abenteuer

Begeisterter Neuanfang Schweigen ist Gold Funkenflug Blut auf uraltem Stein Mord im Sonnenlicht Durch Finsternis zum Licht